ISSN: 2364-8031

Gedenksteine & -stätten

Eine Übersicht der Lage aller Objekte aus der Kategorie Gedenksteine & -stätten erhalten Sie in unserer Karte.

Bauernstein Oberfarnstädt
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Bauernstein in der Tränkstraße in Oberfarnstädt im Saalekreis

Bauernsteine sind für Sachsen-Anhalt von Wernfried Fieber und Reinhard Schmitt besonders gut untersuchte Rechtsdenkmale, die für den Laien nur schwer zu erkennen sind, weil es sich um große Steine mit einer abgeflachten Fläche handelt. Wenn man sie auch von ihrem ursprünglichen Platz entfernt, dann wird es oft selbst für den Fachmann schwierig, einwandfrei den Bauernstein nachzuweisen.

Bauernstein Obhausen
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Bauernstein in Obhausen-St. Johannis (Weida-Land) im Saalekreis

Obhausen ist eines der größten Dörfer der Querfurter Platte und besteht nachweislich seit über 1.100 Jahren. Im frühen Mittelalter war es wohl nur ein Dorf, um 1400 allerdings gab es bereits drei Dörfer dieses Namens, von denen jedes seine eigene Pfarrkirche besaß.

Bauernstein Schiepzig
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Bauernstein in Schiepzig im Saalekreis

Bauernsteine sind zentrale Versammlungsorte in Dörfern, die im südlichen Sachsen-Anhalt besonders gut untersucht sind. Im Inventar von Wernfried Fieber, Heiner Lück und Reinhard Schmitt aus dem Jahr 2009 werden 106 Bauernsteine für das ganze Land aufgelistet, von denen noch 70 existieren, wovon wiederum nur drei im Norden zu finden sind.

Bauernstein Schlettau
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Bauernstein in Schlettau (Wettin-Löbejün) im Saalekreis

Bauernsteine sind Rechtsdenkmale, die sich im Süden von Sachsen-Anhalt in vielen Dörfern nachweisen lassen. An ihnen wurden die Dorfversammlungen abgehalten, wobei Anwesenheitspflicht herrschte. Der Sprecher stellte sich auf den Stein, weshalb die Oberfläche oft eben ist.

Bauinschrift Pfarrhaus Mücheln
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Bauninschrift am Pfarrhaus in Mücheln im Saalekreis

Am Pfarrhaus von Mücheln erinnert ein Inschriftstein an die Zerstörung des Pfarrhauses durch die Truppen Tillys im Jahr 1631 sowie an die Wiedererrichtung in den Jahren 1671 bis 1673, so dass man annehmen darf, dass die Gedenktafel im letztgenannten Jahr, 25 Jahre nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648), angebracht wurde. Der Text lautet:

Befreiungskriege (Kaltenmark)
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Völkerschlachtdenkmal in Kaltenmark

Wie schon das fünfzigste, so führte auch das hundertste Jubiläum der Befreiung von der Besetzung der deutschen Staaten durch Napoleons Frankreich führte gerade im Vorfeld des Ersten Weltkrieges zu einer Denkmalwelle, die der Völkerschlacht von 1813 gedachte und ihren imposantesten Ausdruck im Völkerschlachtdenkmal von Leipzig fand.

Befreiungskriege (Mücheln)
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Denkmal für die Gefallenen aus dem Jahr im Stadtpark in Mücheln im Saalekreis

Im Stadtpark von Mücheln erinnert ein simpler Stein an die Toten der Befreiungskriege, insbesondere aber an jene der Völkerschlacht von Leipzig. Auf der Vorderseite stehen die Worte:

dem 
Andenken
der
in der hiesigen Kirche
im Oktober 1813
an ihren Wunden verstor-
benen und hier ruhenden
Krieger