In Querfurt wird an zahlreichen Stellen an Johannes Schlaf (1862-1941) erinnert, der hier geboren wurde (Tafel Geburtshaus) und auch starb (Denkmal beim Friedhof). Er wurde zum Ehrenbürger (Johannes-Schlaf-Linde) ernannt, nach ihm wurde eine Straße benannt und auch ein Straßenfest erinnerte schon an ihn (Tafel Johannes-Schlaf-Straße). Grund dafür ist, dass Schlaf immer wieder Querfurt als "Dingsda" in seinen Erzählungen thematisierte. Er verbrachte hier aber zunächst nur einen Teil seiner Jugend und lebte dann in Magdeburg, Halle und Berlin, bevor er 62 Jahre später zurück nach Querfurt zog.
In dieser Zwischenzeit von 1875 bis 1937 besuchte er Querfurt dennoch und kam dann bei seiner Tante in der August-Bebel-Straße 15 unter. Seine Beobachtungen im Laden der Familie und in der Stadt flossen in die "Dingsda"-Geschichten ein und so entschloss sich der Altertums- und Verkehrsverein Querfurt und Umgebung e.V. im Jahr 2007, an dem Haus eine Gedenktafel anbringen zu lassen.