Paul Straube war einer der 1921 in Querfurt ermordeten "Märzkämpfer". Diese hatten sich im Rahmen des Streiks gegen die Polizeieinsätze in der Stadt verschanzt. Straube, Lagerhalter der Konsumverkaufsstelle, leitete einen kommunistischen Aktionsausschuss in Querfurt und wurde nach der Niederlage der Aufständischen am 29. März 1921 in Richtung Schafstädt verschleppt und auf dem Weg dorthin ermordet.
60 Jahre nach seinem Tod wurde ihm vor der heutigen Europaschule am Obhäuser Weg ein Denkmal mit folgender Inschrift gesetzt:
Paul Straube
geb. 18.2.1877
erm. 29.3.1921
An dem Gedenkstein, der auf einem Postament steht, befand sich auch eine von Knut Gonschorek geschaffene Reliefplatte, die aber nach 1990 verschwand. An den Toten erinnert in Querfurt zudem eine Gedenktafel am Rathaus, ein Denkmal auf dem Friedhof und der Volkspark Paul Straube.