Jedes der Vierdörfer besitzt eine eigene Kirche (St. Georg Nemsdorf, St. Nikolaus Göhrendorf, St. Wenzel Barnstädt), weshalb es heute ungewöhnlich erscheint, wie groß diese teils ausgefallen sind, denn die weiteste Entfernung zwischen ihnen beträgt gerade einmal drei Kilometer Luftlinie.
Insbesondere die Kirche von Göhritz wirkt ungewöhnlich groß und beherbergt eine doppelgeschossige Empore. Ihr Turm dominiert das Ortsbild mit seiner abwechslungsreichen Gestalt: Über dem quadratischen Erdgeschoss befindet sich ein oktogonales Obergeschoss, auf dem sich eine Zwiebelkuppel mit Laterne befindet. Die Wetterfahne weist diesen oberen Abschluss mit dem Jahr 1742 aus. Auch die Fensteröffnungen und die Portale gehören in ihrer heutigen Gestalt in die Zeit des Barock.